Neu Studie zur Wirkung von Osteopathie bei Migräne

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Mirgäne ist eine Krankheit, die in Deutschland sher weit verbreitet ist. Nahezu 20 Prozent der Deutschen Frauen und ca. 6 Prozent der Deutschen Männer leiden unter Migräne.
Kann Osteopathie dauerhaft helfen und die Schmerzen lindern? Dieser Frage ist eine Team von Naturwissenschaftlern um Francesco Cerritelli nachgegangen. Das Ergebniss Ihrer Forschungen erschien nun im International Journal of Osteopathic Medicine.

Untersuchung mit 105 Migräne Patienten

Im Jahr 2010 untersuchten sie im Department of Neurology of Ancona’s United Hospitals 105 Patienten mit einer Migräne-Diagnose. Die Diagnose entsprach den Richtlinien der International Headache Society. Die Probanden – zwischen 18 und 50 Jahre alt – wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Die erste erhielt eine osteopathische Therapie und Medikamente, die zweite nur Medikamente (Triptane), die dritte wurde zum Schein manuell behandelt.

Die sozio-demographischen Faktoren der Patienten, der Schweregrad der Migräne und die gefühlte Lebensqualität stimmten am Beginn der Untersuchung bei den drei Gruppen überein. Alle Patienten wurden nach sechs Monaten erneut untersucht und nach einem formatierten Katalog (Headache Impact Test, HIT 6) nach der Häufigkeit, der Intensität und den Auswirkungen der Kopfschmerz-Attacken befragt.
Wirksame Therapie für Migräne-Patienten

Wirkung von Osteopathie wurde nachgewiesen

Dabei zeichneten sich beim Erfolg der Behandlung signifikante Unterschiede ab. In der scheinbehandelten und der reinen Medikamentengruppe war der Kopfschmerzwert um 2,11 Punkte gesunken. Bei den Patienten, die ergänzend zu den Triptanen Osteopathie erhielten, lag er um 8,74 Punkte niedriger als bei der reinen Medikamente-Gruppe und immer noch um 6,6 Punkte niedriger als bei der Gruppe, die eine Placebo-Anwendung erhielt. Fazit der Forscher: Die Osteopathie ist eine probate Therapie für Migräne-Patienten.
Störfelder mit den Händen aufspüren

Bei der Osteopathie versucht der Therapeut, körperliche Störfelder aufzuspüren und den Organismus wieder auszupegeln, in dem er durch einfache Handgriffe die Durchblutung anregt, Druck von Nerven nimmt und das Gewebe entspannt und entstaut. In Deutschland wird die alternativmedizinische Behandlung von einigen Kassen mittlerweile ganz oder in Teilen übernommen.

Informieren sie sich auch in unserem asuführlichen Artikel: Osteopathie hilft .. bei Migräne und Kopfschmerzen

Kommentare

  1. Petra am 26. August 2014 at 11:24 hat kommentiert:

    Migräne wird oft auch durch Mineralstoffmangel ausgelöst. Besonders Magnesium ist wichtig. Am besten nehmen wir Mineralstoffe über die Füße in einem Fußbad auf. Dann können sie auch nicht überdosiert werden und Verdauungsprobleme verursachen. Zudem entgiftet ein Mineralstofffußbad hervorragend. Einen besonders guten Bericht über Mineralstoffe und deren Wirkung auch bei Migräne, habe ich hier gefunden: http://gesund.colo-world.com/cms/de/mineralstoffmangel-als-verursacher-vieler-chronischer-erkrankungen
    Diese Mineralstoffe verwende ich schon seit einiger Zeit und seither habe ich keine Migräne mehr und die Wadenkrämpfe gingen auch weg.

  2. Westermann Heike am 20. Februar 2015 at 14:38 hat kommentiert:

    Sehr geehrte Damen und Herren, da ich seit meiner Kindheit unter Migräne mit Aura leide, entschied ich mich vor Jahren unter anderem auch zu einer Osteopathiebehandlung. Eine Besserung trat nicht ein. Im Gegenteil. Die Behandlungen lösten schwere Attacken aus. Als ich Jahre später in einer neurologischen Klinik behandelt wurde, erfuhr ich beim Austausch mit anderen chron. Migränikern, dass alle dieselben negativen Erfahrungen mit Osteopathie gemacht haben. Bestätigung bekamen wir dann vom Migränespezialisten Prof. Dr. Göbel ( Klinik Kiel). Er weist explizit auf die Sinnlosigkeit von Osteopathie bei Migräne hin, da es sich um eine neurologische Erkrankung handelt und nichts mit dem Bewegungsapperat zu tun hat. ( Bitte nachlese auf seiner Homepage) Und die Studie, auf die sie verweisen, kann ich nur noch belächeln. Mit freundlichen Grüßen, Heike Westermann

  3. Den Patientinnen der Kontrollgruppe wird nach der Studie ebenfalls die gleiche osteopathische Behandlung angeboten. Au?erdem profitieren Sie von den moglichen positiven Effekten der Osteopathie bei diesem Krankheitsbild.

  4. Den Patientinnen der Kontrollgruppe wird nach der Studie ebenfalls die gleiche osteopathische Behandlung angeboten. Au?erdem profitieren Sie von den moglichen positiven Effekten der Osteopathie bei diesem Krankheitsbild.

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